Palmsonntag
Brauch seit dem 8. Jahrhundert bekannt.
Bereits seit dem 8. Jahrhundert ist der Brauch der Prozession am Palmsonntag bekannt. Besonders in ländlichen Gebieten wandern die Menschen mit einem Zweig durch den Ort zur Kirche, wo die Zweige vom Priester geweiht werden. Da in Deutschland keine Palmen wachsen, werden hier für gewöhnlich Äste der Saalweide, des Buschbaums oder des Wachholders genommen. In südlichen Ländern nutzen die Menschen vor allem die Zweige des Olivenbaumes zur Pflege dieses Brauchs.
Nach der Messe am Palmsonntag nahmen die Menschen die gesegneten Zweige mit nach Hause, wo sie für gewöhnlich hinter das Kruzifix gesteckt werden. Hier sollen sie vor allem positive Effekte für den Schutz des Hauses haben.
Pater Tobias
Am Palmsonntag gedachten die Christen auch im Duisburger Norden der triumphalen Ankunft Jesu in Jerusalem. Auf dem Rücken eines Esels ist der Sohn Gottes in die Stadt eingezogen. Die Menschen begrüßten ihn begeistert und schwenkten ihm zu Ehren Palmzweige, die ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Noch heute verehren die Christen Jesus daher an diesem Tag als König.
Auch in Neumühl an dem Schmidthorster Dom, der Herz-Jesu-Kirche, fand unter der Leitung von Pater Tobias eine Prozession mit einem richtigen Esel statt. Über 50 Kommunionkinder nahmen an der Prozession mit den selbstgebundenen Palmzweigen teil. Ein Kind durfte Jesus spielen und ritt auf dem Esel bis zum Kircheneingang. Über 350 Gemeindemitglieder gingen mit der Prozession.




















