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Das Agnesheim

Das Agnesheim

Das Agnesheim bildet neben der Kirche den Ort der Begegnung in unserer Gemeinde.
Viele regelmäßige und unregelmäßige Aktivitäten oder Treffen der Gruppen, Gremien und Verbände finden hier statt. Dazu laden die Räumlichkeiten des 1974 fertiggestellten Gebäudes ein.
Das Agnesheim verfügt im Erdgeschoss über drei Säle und einen Vorraum, die mittels Falttüren zu einem großen Saal kombiniert werden und so auf 250m² Platz für 180 Personen bieten können. Wie die Räumlichkeiten im Erdgeschoss, werden auch die Kellerräume von mehreren Gruppen innerhalb der Pfarrgemeinde, vor allem aber von der Jugend, genutzt.

Geschichtlich

Das Agnesheim wie wir es heute kennen ist schon das zweite Pfarrgemeindeheim. Gerne wird von denen, die es noch erlebt haben auch von dem "alten Agnesheim" erzählt.
Das Schicksal des alten Gebäudes geht aus einem Artikel aus der Festschrift "75 Jahre Herz-Jesu" aus dem Jahre 1978 hervor:

Am 28. 2. 1967 wurden die Vertreter der Pfarrgemeinde von der Stadt Duisburg zum Anhörungstermin ins Stadthaus eingeladen. Der Bebauungsplan 601 wurde vorgelegt. Unser altes Agnesheim stand auf der Abbruchliste.
Der Kirchenvorstand beschloß in seiner Sitzung vom 7. 1. 1970, einen Neubau zu erstellen, und beauftragte Herrn Architekten Dipl.-lng. Wilhelm Sensen aus Oberhausen-Sterkrade mit der Planung.
In den Verhandlungen mit der Stadt ging es darum, eine gute Entschädigungssumme für das alte Agnesheim zu bekommen. Nach Vorlage von verschiedenen Bewertungsgutachten und Gegengutachten führten die Verhandlungen am 21. 10. 1971 zu einem befriedigenden Ergebnis. Der Kirchenvorstand beschloss den Verkauf des Agnesheims zu den ausgehandelten Bedingungen.
Am 14. 4. 1972 ging unser altes Agnesheim in den Besitz der Stadt Duisburg über. Am 27. 1. 1972 beschloss der Kirchenvorstand den Finanzierungsplan. Die Gesamtkosten für das neue Heim berechnete der Architekt auf 803.000,- DM. 300.000,- DM sagte das Bistum aus Kirchensteuermitteln zu, 503.000,- DM und die Inneneinrichtung musste die Kirchengemeinde selbst aufbringen.
Am 15. 5. 1972 genehmigte die Bischöfliche Behörde die Baupläne, die Baugenehmigung der Stadt kam im September 1972, am 10. November 1972 wurden die ersten Arbeiten an die Firmen vergeben. Am 24. November 1972 richtete das Bauunternehmen van Wahnem die Baustelle ein und am 6. Dezember 1972 konnte der erste Spatenstich getan werden. Durch den milden Winter begünstigt, gingen die Rohbauarbeiten zügig voran, so dass im März 1973 der Rohbau fertig war.
Am 2. 4. 1973 schrieb die Provinzialoberin der Schwestern Unserer Lieben Frau, dass die Agnesheimschwestern nicht mehr in den Neubau einziehen könnten, sondern die Filiale in Schmidthorst aufgelöst werden müsste. Am 20. Januar 1974 konnte das neue Pfarrheim unter großer Beteiligung der Pfarrangehörigen durch die kirchliche Weihe seiner Bestimmung übergeben werden. [...]
Das neue Pfarrheim hat die Aufgaben des alten "Agnesheims" übernommen, es ist der außerkirchliche Mittelpunkt der Pfarrgemeinde.

Anfahrt

Das Agnesheim liegt etwas versteckt hinter einer Einfahrt. Zur erreichen ist diese Einfahrt über die Holtener Str.
Genaue Informationen über die Anfahrt finden Sie unter Kontakt.

Freunde des Agnesheims

Um das Agnesheim sauber und in Schuss zu halten, um eine evtl.  Vermietung der Räumlichkeiten  an Gemeindemitglieder zu organisieren und ggf. diese Veranstaltungen zu betreuen, hat sich die Gruppe "Freunde des Agnesheims" gebildet.

Ebenfalls bietet der Kirchbauverein ein "Beerdigungscafé" an, welches in den Räumen des Agnesheims stattfinden kann. Flyer, aus denen Einzelheiten für diesen Vermietungszweck hervorgehen, liegen in der Kirche und im Gemeindebüro aus.

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